<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5459219449783302973</id><updated>2012-02-20T12:21:03.620-08:00</updated><title type='text'>Detlev Crusius</title><subtitle type='html'>Ich schreibe über das, was ich gesehen habe</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>DetlevCrusius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08706786096461631371</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-vHJvHwo1ENs/TvZB6zbAFEI/AAAAAAAAAAQ/yTeXwld2ops/s220/DC.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>7</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5459219449783302973.post-1479986274745363892</id><published>2012-01-13T06:24:00.000-08:00</published><updated>2012-02-11T06:12:00.297-08:00</updated><title type='text'>Von Freundschaft und Tod</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Ein Nachruf&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was mag in einem Menschen wohl vorgehen, dem gerade der Arzt sagt, er habe noch vier Wochen Zeit? Ich kann die Frage nicht beantworten, obwohl ich dabei war, als man das einem guten Freund sagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spreche von Urs, der ziemlich genau vor zehn Jahren starb. Inzwischen ist viel Wasser durch die Limmat in den Zürichsee geflossen, alles ist verjährt, im juristischen Sinn, und ich hoffe auch in meinem Inneren. Was mich betrifft, bin ich mir da nicht ganz sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lernte Urs 1984 kennen. Er war damals ein junger, aufstrebender Wirtschaftsfachanwalt, mit besten Kontakten zur Schweizer Bankenwelt, einer der Leute, gegen die ein deutscher Politiker später einmal die Kavallerie einsetzen wollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere ersten Projekte wickelten wir 1986 in Russland ab, noch zur Zeit Gorbatschows. Später arbeiteten wir an Projekten in Libyen und Syrien, bis die libyschen Projekte für mich strafrechtliche Konsequenzen hatten. Ich habe damals zu den Vorwürfen gegen Urs geschwiegen, mit dem Ergebnis, dass er ungeschoren blieb. Er hat ebenso zu meinen Gunsten ausgesagt, und ich kam vielleicht etwas glimpflicher davon. Seine Zeugenaussage liest sich über weite Strecken wie aus dem Handbuch für den angehenden Junganwalt – ich berufe mich auf meine anwaltliche Schweigepflicht. Dabei muss&amp;nbsp; ich allerdings sagen, dass sich die ganze Geschichte anders abgespielt hat, als die Staatsanwaltschaft damals glauben machen wollte. Zugunsten des Gerichts und der Staatsanwaltschaft gebe ich aber zu, dass sie mit Überschriften in der Boulevard-Presse wie – Auschwitz im Wüstensand – nicht allzu viel Spielraum hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Freundschaft war eine Hass-Freundschaft. Urs war krank, alkoholkrank, und auch sonst ließ er nichts aus, was das Leben als angebliche Freuden bereithält. Manchmal gewann der Hass zwischen uns die Oberhand, dann sahen wir uns Wochen, Monate nicht. Dann wieder kam die Freundschaft zum Vorschein und ich wohnte in Zürich, weil er merkwürdigerweise nicht trank, solange ich in Zürich war. Ich hasste ihn, wenn ich ihn wieder einmal in einer psychiatrischen Klinik zur Entgiftung abliefern musste. Holte ich ihn nach ein oder zwei Wochen wieder ab, hatte ich unendliches Mitleid mit ihm. Da stand er, zerfurcht, beinahe zerschlissen, abgemagert, oft gequält von einer Entzugsepilepsie, eine Plastiktüte mit seinen wenigen Habseligkeiten unter dem Arm. Gefängnisse und Psychiatrien haben eins gemeinsam – die Türen haben von ihnen keine Klinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, auch er hat mich gelegentlich gehasst. Wenigstens immer dann, wenn ich ihn gegen seinen Widerstand, bis hin zu Handgreiflichkeiten, aus einem Lokal herausholte, oder im Bordell freikaufte und ihn in die Psychiatrie brachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urs bekam Schmerzen im Rücken. Als sei es gestern gewesen, erinnere ich mich, wie ich ihm aus seinem Fernsehsessel hoch helfen musste, wie er sagte – ich muss mich einmal gründlich vom Arzt untersuchen lassen. Ich gehe in die Klinik, dann habe ich alle Untersuchungen in zwei Tagen hinter mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach zwei Tagen Klinikaufenthalt hieß es, es werde wohl etwas länger dauern. Ich besuchte ihn jeden Tag und nach einer Woche sagte er, laut Aussage der Ärzte habe er noch ein Jahr zu leben. Aber, meinte er, so schlimm sei das nicht, in einem Jahr habe er seine persönlichen Sachen geregelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urs war zeit seines Lebens ein sehr starker Raucher  und mir fiel auf, dass auch in seinem Krankenzimmer der Aschenbecher überquoll. Es war ein beinahe komischer Anblick, wie er im Bademantel, den Tropf am Galgen hinter sich herziehend, die Nadel der Infusion im Arm, eine glimmende Zigarette in der Hand, durch das Krankenzimmer schlurfte. Die Ärzte hatten ihn aufgegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitere Woche verging und sein Bruder, ebenfalls Arzt, besuchte ihn. Als ich nach dem Besuch des Bruders in die Klinik kam, sagte Urs: Die Ärzte haben mich belogen, ich habe höchstens noch vier Wochen Zeit. Er war nicht etwa erregt, nur seine Stimme klang etwas brüchig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urs bestellte einen Notar in die Klinik, machte ein Testament. Seine Töchter, zu denen er während der letzten Jahre ein eher distanziertes Verhältnis hatte, kamen zu Abschiedsbesuchen. Ich sah mit an, wie seine Beine auf doppelten Umfang anschwollen und er das Bett nicht mehr verlassen konnte. Sein ganzer Körper verfärbte sich über Gelb bis Dunkelbraun, als seine Leber ihre Funktion einstellte. So ziemlich der letzte Satz, den er zu mir sagte, war: So schlimm ist das alles nicht. Ich bin einhundertvier Jahre alt geworden, das ist doch ganz ordentlich. Und er fügte hinzu: Ich habe so intensiv gelebt, bei mir zählt jedes Jahr doppelt. War er tatsächlich so gelassen? Ich weiß es bis heute nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urs starb wenige Tage, nachdem er diesen Satz gesagt hatte, eine Woche vor seinem zweiundfünfzigsten Geburtstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Manuskript mit dem Titel &amp;nbsp; &lt;a href="http://detlev-crusius.com/" target="_blank"&gt;Kasino Rossija&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; liegt jetzt schon mehrere Jahre in meiner Archivschublade. Die Handlung spielt über weite Strecken in Moskau und Sibirien, aber auch in Zürich, in einer kleinen, verschwiegenen Anwaltskanzlei in einem Haus neben dem Grossmünster, der bekannten Kirche mit dem Doppelturm. Das Haus wurde 1254 erbaut und trägt den Namen „Trinkstube der Edelleute“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde Kasino Rossija noch einmal überarbeiten und dann veröffentlichen. Es ist an der Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere gemeinsamen Erlebnisse in Libyen finden Sie unter dem Titel &amp;nbsp; &lt;a href="http://detlev-crusius.com/" target="_blank"&gt;Giftgas für Libyen - Tarhuna&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; auf den bekannten eBook-Plattformen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://detlev-crusius.com/tarhuna/a-index.html" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-cNi-UdkK37s/TxBYaUgRDGI/AAAAAAAAAMs/MbPnmMdZZ-0/s1600/Z%25C3%25BCrich_Grossm%25C3%25BCnster.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://3.bp.blogspot.com/-cNi-UdkK37s/TxBYaUgRDGI/AAAAAAAAAMs/MbPnmMdZZ-0/s640/Z%25C3%25BCrich_Grossm%25C3%25BCnster.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle - Schweizerische Gesellschaft für Kulturgüterschutz SGKGS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;http://www.kirche-zh.ch/&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5459219449783302973-1479986274745363892?l=detlev-crusius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/feeds/1479986274745363892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2012/01/von-freundschaft-und-tod.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/1479986274745363892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/1479986274745363892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2012/01/von-freundschaft-und-tod.html' title='Von Freundschaft und Tod'/><author><name>DetlevCrusius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08706786096461631371</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-vHJvHwo1ENs/TvZB6zbAFEI/AAAAAAAAAAQ/yTeXwld2ops/s220/DC.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-cNi-UdkK37s/TxBYaUgRDGI/AAAAAAAAAMs/MbPnmMdZZ-0/s72-c/Z%25C3%25BCrich_Grossm%25C3%25BCnster.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5459219449783302973.post-2477564651093499081</id><published>2012-01-08T04:19:00.000-08:00</published><updated>2012-02-11T06:11:05.059-08:00</updated><title type='text'>Abschuss ziviler Flugzeuge</title><content type='html'>Was ist zu tun, wenn ein von Terroristen entführtes ziviles Flugzeug in Richtung eines Atomkraftwerkes oder einer anderen brisanten Einrichtungen fliegt? Die Frage ist keineswegs theoretisch und seit dem 11. September 2001 wird sie immer wieder gestellt. Wenn ein Selbstmordattentäter sich und andere in den Tod reißt, redet man über sehr viele Opfer. Die beinahe täglichen Anschläge in Bagdad und anderswo zeigen es. Wenn der Sicherheitsmantel eines Atomkraftwerkes durch ein abstürzendes Flugzeug beschädigt wird, können ganze Landstriche entvölkert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch im Deutschen Bundestag wurde die Frage schon diskutiert, bisher ohne Ergebnis, denn der gezielte Abschuss einer Zivilmaschine durch die Bundesluftwaffe setzt eine Änderung des Luftsicherheitsgesetzes voraus und das wiederum bedarf der Änderung des Grundgesetzes. Das hat das Bundesverfassungsgericht zweifelsfrei festgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der ehemalige Verteidigungsminister Peter Struck auf das Thema angesprochen wurde, hat er sinngemäß geantwortet: »Wenn ich einen Abschussbefehl geben müsste, würde ich am nächsten Morgen zurücktreten.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Entführung ist aber nicht der einzige Grund, der zu einem Abschussbefehl führen könnte. Auch technische Probleme an einem Flugzeug könnten einen Abschuss erfordern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist in der Vergangenheit immer wieder zu Beinahe-Katastrophen gekommen, die nur durch undichte Stellen bei den Behörden in die Nachrichten gelangten. So hat sich vor einigen Jahren in den USA ein Marschflugkörper verselbstständigt und ist in unmittelbarer Nähe eines Labors für bakterielle Waffen explodiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kommt immer wieder zu mysteriösen Abstürzen von Zivilmaschinen mit hunderten von Opfern, die in das Raster eines gezielten Abschusses passen. Das Unglück der Aeroflot-Maschine 821 in der Nähe von Perm ist nur eins von vielen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5459219449783302973-2477564651093499081?l=detlev-crusius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/feeds/2477564651093499081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2012/01/abschuss-von-zivilmaschinen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/2477564651093499081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/2477564651093499081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2012/01/abschuss-von-zivilmaschinen.html' title='Abschuss ziviler Flugzeuge'/><author><name>DetlevCrusius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08706786096461631371</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-vHJvHwo1ENs/TvZB6zbAFEI/AAAAAAAAAAQ/yTeXwld2ops/s220/DC.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5459219449783302973.post-4419938273065062384</id><published>2012-01-08T03:34:00.000-08:00</published><updated>2012-01-08T04:23:10.561-08:00</updated><title type='text'>Aeroflot 821</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Am 14. September 2008, dem Geburtstag Präsident Medwedjews, stürzte nur wenige hundert Meter von den ersten Hochhäusern der Stadt Perm entfernt ein Passagierflugzeug ab. Es handelte sich um eine Boeing 737-500 der russischen Linie Aeroflot-Nord, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Aeroflot. Alle achtundachtzig Passagiere und Besatzungsmitglieder starben. Unter den Toten befand sich auch der im Kaukasus äußerst umstrittene Armeegeneral und Präsidentenberater Gennadi Troschew, der während des Tschetschenien-Kriegs in den 1990er Jahren die russischen Truppen im Nordkaukasus kommandierte. General Troschew beriet den Kreml in der Kosakenfrage.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Soweit die wesentlichen Fakten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Seit dieser Zeit halten sich hartnäckig Gerüchte, die russische Luftwaffe habe die Verkehrsmaschine abgeschossen. Sie sei von tschetschenischen Terroristen entführt worden und sollte über der Ölraffinerie zum Absturz gebracht werden. Alle offiziell und inoffiziell bekannten Umstände sprechen dafür, dass dieses Gerücht der Wahrheit entspricht. Vermutlich durch eine gezielte Indiskretion eines Mitgliedes der Ermittlungskommission wurden die Mitschnitte der letzten Gespräche an Bord, aufgezeichnet von der Blackbox, einem russischen Journalisten zugespielt. Der Journalist kam unter mysteriösen Umständen ums Leben, er hatte die Bänder aber bereits weitergegeben. Die Ermittlungsbehörden bestreiten bis heute die Existenz dieser Bänder, behaupten, die Piloten seien schlecht ausgebildet und betrunken gewesen.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;b style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Die letzten Minuten an Bord der Boeing, aufgezeichnet von der Blackbox.&lt;/b&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Der Name des Piloten auf dem Flug der Boeing vom Flughafen Sheremetjevo in Moskau nach Perm war Rodion Medwedjew. Seine Freunde zogen ihn manchmal mit seinem Namen auf, nannten ihn Präsident. Er war der Chefpilot und der einzige noch lebende Pilot an Bord. Sein Co-Pilot hing zusammengesackt in den Sitzgurten. Der Mann, der hinter Rodion stand, hatte ihn vor wenigen Minuten mit einem Genickschuss getötet. Daneben, eingeklemmt zwischen dem Pilotensitz und dem Fenster, hing Paulina, eine Stewardess.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Vor einer halben Stunde hatten die Entführer das Kommando übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein sehr ruhiger Flug. Es hatte keine Betrunkenen gegeben und auch mit dem Essen schienen alle zufrieden zu sein. Alkohol ist oft ein Problem. Auf Reiseflughöhe herrscht in der Kabine ein Druck, der etwa einer Höhe von zweitausend Metern entspricht. Vielen Fluggästen ist nicht bewusst, dass Alkohol in dieser Höhe schneller wirkt, als am Boden.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Rodion wusste nicht, aus wie vielen Personen die Gruppe der Entführer bestand. Zu Beginn hatte der Mann, der hinter Medwedjew stand, gesagt: »Wir haben gerade den Steward erschossen. Das hat den nötigen Eindruck auf die Passagiere gemacht.«&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Die Passagiere waren wie gelähmt. Es war eine demonstrative Hinrichtung. Dann hatten sie die Passagiere mit Kabelbindern gefesselt und die Reisepässe eingesammelt. Der Mann hinter Rodion, der ihm die Pistole ins Genick drückte, erklärte ihm das alles in einer sehr ruhigen Art, so als spräche er über die Wetteraussichten der nächsten Tage.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auszug aus - Mein russisches Tagebuch (2)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://detlev-crusius.com/" target="_blank"&gt;zur HomePage&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;oder&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.beam-ebooks.de/ebook/24367" target="_blank"&gt;Beam&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;oder &lt;a href="http://www.amazon.de/Mein-russisches-Tagebuch-2-ebook/dp/B006UJHROM/ref=sr_1_5?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1326022925&amp;amp;sr=1-5" target="_blank"&gt;Amazon&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5wOJ0fEcHYM/TwmKc8WFFUI/AAAAAAAAAMQ/uBLCavtRbzE/s1600/PermPlaneCrashWreckage.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="210" src="http://3.bp.blogspot.com/-5wOJ0fEcHYM/TwmKc8WFFUI/AAAAAAAAAMQ/uBLCavtRbzE/s320/PermPlaneCrashWreckage.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Bildquelle russiablog.org&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5459219449783302973-4419938273065062384?l=detlev-crusius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/feeds/4419938273065062384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2012/01/aerflot-821.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/4419938273065062384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/4419938273065062384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2012/01/aerflot-821.html' title='Aeroflot 821'/><author><name>DetlevCrusius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08706786096461631371</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-vHJvHwo1ENs/TvZB6zbAFEI/AAAAAAAAAAQ/yTeXwld2ops/s220/DC.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-5wOJ0fEcHYM/TwmKc8WFFUI/AAAAAAAAAMQ/uBLCavtRbzE/s72-c/PermPlaneCrashWreckage.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5459219449783302973.post-8140952683000172563</id><published>2012-01-02T03:14:00.000-08:00</published><updated>2012-01-07T10:15:11.042-08:00</updated><title type='text'>Wenn Sie in Russland mit dem Zug fahren...</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;WennSie in Russland mit dem Zug fahren wollen, brauchen Sie drei Dinge: eineFahrkarte, ein Huhn und Pantoffeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrkarte brauchen Sie, damit Sie mitfahren dürfen. Das ist genauso wie beiIhnen zu Hause. Nehmen wir einfach mal an, Sie wollen von Novosibirsk nachIrkutsk. Sie gehen also zum Bahnhof, stellen sich an einem Fahrkartenschalteran und warten. Nachdem Sie ein bisschen gewartet haben, warten Sie einfach nochein bisschen. Irgendwann sind Sie dann an der Reihe. Sagen Sie, dass Sie eineKarte nach Irkutsk möchten. Nachdem Sie gesagt haben, dass Sie eine Karte nachIrkutsk möchten, sagen Sie noch einmal, dass Sie eine Karte nach Irkutskmöchten. Seien Sie nicht traurig. Die Frau, die die Karten verkauft, macht sichnicht über ihr schlechtes Russisch lustig. Sie kann Sie einfach nichtverstehen, weil sie hinter einer dicken Glasscheibe sitzt und das Mikrophonihrer Sprechanlage nicht funktioniert. Schreien Sie jetzt, dass Sie eineFahrkarte nach Irkutsk möchten. Das muss Ihnen nicht peinlich sein, imGegenteil, alle werden Verständnis haben. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nunkönnen zwei Dinge passieren: Entweder verkauft die Frau Ihnen die Fahrkarte,dann können Sie unter dem Stichwort "Huhn" weiterlesen. Oder sieverkauft sie Ihnen nicht. Verzweifeln Sie nicht, resignieren Sie nicht. RegenSie sich vor allem nicht auf, das schadet nur Ihrer Gesundheit. Stellen Siesich lieber am Nachbarschalter an. Da gibt es die Karte - wetten? - dannplötzlich doch. Deutsche neigen nun insolchen Situationen leider dazu, so etwas schrecklich zu finden, weil sie sichungerecht behandelt fühlen. Das ist natürlich völliger Quatsch. Die angemesseneReaktion ist Freude, ja, der Triumph, die Fahrkartenfrau überlistet zu haben.Sehen Sie es mal so, wenn Sie in Deutschland nicht die Fahrkarte kriegen, dieSie haben wollen, können Sie sich an weiteren hundert Schaltern die Beine inden Bauch stehen und werden diese Karte doch nie bekommen. Kein Freiraum fürAnarchie, nur Regeln.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jetztschnell zum Zug. Zeigen Sie die Karte, steigen Sie in den Zug, klettern Sie inIhr Bett. Die oberen Betten sind natürlich besser, weil sie da mehr Platz habenund Ihnen niemand mit seinen Käsefüßen im Bett rumtrampelt. Richten Sie sichgemütlich ein und packen Sie Ihr Essen aus. An dieser Stelle kommt das Huhn insSpiel. Das Huhn brauchen Sie aus Prestigegründen. Hühnerbesitzer sind dieKönige des Zuges. Das Huhn muss allerdings gebraten sein. Mit einem lebendenHuhn sind sie natürlich kein König, sondern nur eine extreme Belästigung fürdie Mitreisenden. Daran aber, was Sie zu essen mitnehmen, sieht man IhreKönnerschaft. Trockenfisch, geräucherte Würste, eingelegte Pilze und Gurkenzeugen ebenfalls von hoher Professionalität. Jeder normale Mensch hat außerdemein ganzes Weißbrot und eine Packung Teebeutel mit. Chinesische Nudelgerichtesind zwar Standard, beeindrucken aber niemanden. Die Sache mit dem Essen istinsgesamt wichtiger als in Deutschland, weil man hier länger unterwegs ist. BisIrkutsk zum Beispiel zirka 35 Stunden. Weil man länger unterwegs ist, brauchenSie drittens Pantoffeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pantoffeln brauchen Sie, weil alle Pantoffeln haben. Und dumm auffallen wollenSie ja wohl nicht, oder? Es gibt wenige Bilder, die mir so gefallen wie daseines haltenden russischen Zuges. Aus den bis zum Horizont reichenden Waggonssteigen Hunderte von Leuten aus, laufen ein wenig auf dem Bahnsteig herum,rauchen, kaufen bei den Kiosken etwas zu essen (aber kein Huhn! Das bringen Siegefälligst selbst mit!), am Kiosk etwas zu rauchen und ein, zwei Flaschen Bier,gucken freundlich und alle, alle, wirklich alle haben Pantoffeln an. Man wohnteben zusammen. Lustig. Eine ganze Pantoffelarmee. Fast alle Männer tragenaußerdem Trainingsanzüge. Die sehen, unter uns gesagt, aber Scheiße aus, diemüssen Sie meinetwegen nicht anzuziehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun haben Sie alles, was Sie brauchen. Einiges kriegen Sie auch geschenkt. Vonden Mitreisenden bekommen Sie kleine, klare Wässerchen und einige Gespräche.Vielleicht auch eine schon ausgelesene Zeitung, ein merkwürdiges Blatt mitwenig Respekt vor den intellektuellen Fähigkeiten seiner Leser. Vor allem aberkriegen Sie Zeit geschenkt. Viel Zeit sogar. Zeit genug, um zwei oder dreiRomane zu lesen. Zeit genug, um nachzudenken und stundenlang aus dem Fenster zusehen und die vorüber gleitende Landschaft zu betrachten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann ist es dann aber auch genug. Irgendwann will man einfach keineRomane mehr lesen. Man will auch nicht mehr nachdenken. Irgendwann fällt einemauf, dass es im Fenster immer das Gleiche zu sehen gibt, nämlich Birken,Birken, Birken, Birken, Birken, Birken, Birken, Birken, Birken, Birken, Birken,Birken,&amp;nbsp; Birken. Manchmal gibt es auchein Dorf oder ein Feld. Dann aber sofort wieder Birken. Wenn man nicht geradewie die Frau, mit der ich mal von Novosibirsk nach Irkutsk gefahren bin, von Taigabis Zima, immerhin also 1400 Kilometer, benötigt, um ein einziges (!) Rätsel zulösen, dann bemerkt man irgendwann folgendes: Es ist total langweilig, so langeZug zu fahren! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Russen haben deshalb auch wenig Verständnis für die deutsche Eisenbahnromantik.Dass jemand, der für das gleiche Geld nach Australien fliegen könnte,freiwillig die ganze Strecke der Transsib abfährt, ist für viele hierunbegreiflich. Ich glaube, keinem Russen fiele es ein, sich sieben Tage in denZug zu setzen, nur um dann wieder nach Hause zurückzufliegen. Doch natürlichgibt es auch hier eine vernünftige Erklärung. Wenn man in Deutschland auf dieStraße rausgeht, steht man schon an der Grenze zu einem Nachbarland. Direkt vorder eigenen Haustür beginnt Dänemark und aus dem Hoffenster sieht man schon dieösterreichischen und Schweizer Alpen. Deutsche freuen sich in den russischenZügen darum einfach über die unglaubliche Tatsache, dass sie jetzt schon fünfTage unterwegs und immer noch im gleichen Land sind. Ein merkwürdigesVergnügen, kann ja sein, aber versuchen Sie, meine lieben Russen, nachsichtigzu sein, milde und verständnisvoll. Unter uns gesagt, sie haben natürlichRecht: Siebeneinhalb Tage mit dem Zug von Moskau nach Wladiwostok zu fahren, umdann von dort aus nach Deutschland zurückzufliegen, ist tatsächlich einbisschen debil.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;(Verfasserunbekannt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-FdATG_2hJzo/TwIc3hizmEI/AAAAAAAAAJg/8iBswD7a-kQ/s1600/reise_transsib_2_D_1451465s.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://1.bp.blogspot.com/-FdATG_2hJzo/TwIc3hizmEI/AAAAAAAAAJg/8iBswD7a-kQ/s320/reise_transsib_2_D_1451465s.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Bildquelle: &lt;span class="rg_ctlv"&gt;&lt;span id="rg_hr"&gt;allmystery.de&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5459219449783302973-8140952683000172563?l=detlev-crusius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/feeds/8140952683000172563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2012/01/wenn-sie-in-russland-mit-dem-zug-fahren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/8140952683000172563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/8140952683000172563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2012/01/wenn-sie-in-russland-mit-dem-zug-fahren.html' title='Wenn Sie in Russland mit dem Zug fahren...'/><author><name>DetlevCrusius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08706786096461631371</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-vHJvHwo1ENs/TvZB6zbAFEI/AAAAAAAAAAQ/yTeXwld2ops/s220/DC.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-FdATG_2hJzo/TwIc3hizmEI/AAAAAAAAAJg/8iBswD7a-kQ/s72-c/reise_transsib_2_D_1451465s.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5459219449783302973.post-1790195234059900223</id><published>2011-12-28T03:47:00.000-08:00</published><updated>2011-12-28T07:44:42.953-08:00</updated><title type='text'>Tripolis 2003</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center" class="Normal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Gibli, so nennt man den Wüstenwind aus der Sahara,hielt die Bewohner von Tripolis seit Tagen fest in seinen Klauen. Der Sand undStaub, den er mit sich führte, knirschte zwischen den Zähnen, reizte dieNasenschleimhaut, ließ meine Augen tränen. Es war Mai, und der heiße Wind warsehr früh in diesem Jahr über die Stadt hergefallen. Kein Vogel war tagsüber zuhören, selbst die Fliegen saßen erschöpft am Boden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Um diese Jahreszeit regnet es normalerweise nicht inLibyen. An jenem Tag jedoch hingen dicke Gewitterwolken über Tripolis, amHorizont wetterleuchtete es in den schwarzen Wolken, es grummelte. Dann zucktenBlitze, gefolgt von krachenden Donnerschlägen. Das Gewitter tobte sich direktüber Tripolis aus. Eine Sirene heulte. Irgendwo hatte es eingeschlagen. DickeRegentropfen fielen in großen Abständen, verdampften wenige Zentimeter über demheißen Asphalt. Weiße Dampfwolken lagen wie Watte auf dem Boden. Kinderspielten in der Watte, trampelten darin herum, versuchten Fußball damit zuspielen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei. Abkühlunghatte das Gewitter nicht gebracht. Die dunklen Wolken hatten sich verzogen, unddie Sonne brannte wieder ungehemmt vom grellen weißblauen Himmel. Der Gibli ausder Sahara wälzte sich, alles erstickend, wieder über die Stadt. Der Muezzinrief die Gläubigen zum Gebet und die Straßen leerten sich. Die Geschäfteschlossen für eine halbe Stunde. Nach Minuten waren die Straßen wieausgestorben. Müde ging ich zurück in mein Quartier und betäubt von der Hitzestreckte ich mich auf dem Bett aus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich dämmerte weg in einen bleiernen Schlaf, aus dem icherst gegen Abend hochschreckte. An einem Tag wie diesem war die Hitze nichtanders zu ertragen. Ich reckte mich, versuchte, den Schlaf aus den Gliedern zuschütteln. Es war Abend und die Straßenbeleuchtung war eingeschaltet. DieFenster der gegenüberliegenden Häuser waren hell erleuchtet. Das gleißendeweißblaue Licht des Tages war einem angenehm dunklen Violett gewichen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich brach zu meinem täglichen Spaziergang durch dieAltstadt auf. So ausgestorben wie die Straßen in der Mittagshitze waren, umsobelebter waren sie jetzt in der Abenddämmerung. Uralte beinahe schrottreife Pkwfuhren wild hupend durch die Straßen, dazwischen bahnten sich Karren bespanntmit Maultieren und seitlich auf Eseln reitende Jungen ihren Weg durch dasGewühl.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In den Platanen lärmten die Spatzen so laut, als müsstensie die ihnen von der Tageshitze aufgezwungene Ruhe abends durch besondereBetriebsamkeit wieder ausgleichen. Sie badeten flatternd in den Pfützen unterden Sprinkleranlagen der öffentlichen Parks und Grünflächen, die jeden Tag beiuntergehender Sonne eingeschaltet wurden und die ganze Nacht über die Pflanzenbewässerten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Libyen war ein reiches Land. Das wurde auch durch dieVergeudung von Süßwasser demonstriert, denn jeder Tropfen wurde aus demsalzigen Wasser des Mittelmeeres destilliert oder musste über dieunterirdischen Kanäle des Great-Man-Made-River aus der Sahara herbeigeschafftwerden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich ging die breite Hauptverkehrsstraße am Wasser entlangund kam zu einem großen Platz. Hier am Nationalmuseum hielt Gaddafi früherseine kämpferischen Reden. Nicht nur auf diesem Platz, sondern in der ganzenStadt waren Transparente mit seinem Bild zu sehen. Ein am Nationalmuseumaufgehängtes Plakat zeigte Gaddafi stehend in einem Schnellboot, wie er dieUS-amerikanische Kriegsflotte aus der Großen Syrte, der Meeresbucht vorTripolis, verjagt, oder wie er ein US-amerikanisches Flugzeug zerquetscht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich kam zum Eingang der Altstadt und ging durch schmaleGassen, in denen Fremde schnell die Orientierung verlieren. Lediglich kleinemotorisierte Dreiräder passten hier durch, Esel und Maultiere vor schmalenHolzwagen, für die der Platz gerade noch ausreichte. Wenn ein Eselskarren kam,mussten die Fußgänger in die Hauseingänge springen. Überall saßen und sprangenKatzen herum, lagen auf den Fensterbänken, kauerten auf den Türschwellen.Braune, gestreifte, gescheckte Katzen, alle Farben und Schattierungen warenvertreten. Hunde waren nicht zu sehen, sie gelten im Islam als unrein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Altstadt war in Handwerksbereiche aufgeteilt. Da wardie Gasse der Töpfer, die Tajins verkauften, runde aus Lehm gebrannteSchmorgefäße, die Gasse der Schmiede, die aus Kupfer getriebene Schalen und Schüsselnanboten. Die Lebensmittelhändler hatten von Fliegen umschwärmte Hammel undHühner an ihren Ständen hängen, auf anderen Verkaufstischen wurde Käse undGemüse angeboten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Eine Gasse war den Gewürzhändlern vorbehalten, die ihreAngebote auf Packpapier oder Sackleinen auf dem Boden ausgebreitet hatten.Dort, wo sich Gassen kreuzten, standen ein paar Stühle und Tische, mehrbrauchte es für ein Café nicht. Die Männer spielten Karten, Domino oder Schach.Frauen saßen nicht in den Cafés. Die wenigen Frauen, denen ich begegnete, warenunverschleiert, trugen höchstens ein Kopftuch.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich erreichte eine breitere und gepflegter aussehendeStraße. Hier gab es ein kleines Haus, von dem aus der deutsche AfrikaforscherSchweinfurth seine Exkursionen unternommen hatte. Das Haus war seinHauptquartier. Inzwischen war es ein Museum. Daneben lag die öffentlicheBücherei. Wie beinahe jeden Tag ging ich hinein, nahm einzelne Bücher aus denRegalen, blätterte darin. Es waren ausnahmslos Fachbücher, die meisten aufArabisch, einige wenige auf Englisch und Französisch. In deutscher Sprachewaren einige Erdkundebücher von deutschen Geografen und medizinischeFachbücher.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich schlenderte weiter durch die Altstadt und setzte michin ein Café. Der Besitzer begrüßte mich mit den deutschen Worten – Guten Tag -den einzigen deutschen Satz, den ich ihm vor längerer Zeit beibringen musste.Sonst sprachen wir nur Englisch miteinander. Höflich erkundigte ich mich nachseinem Wohlbefinden, nach seiner Familie. Unser Ritual, wenn ich in seinem Caféeinen Mokka trank. Ungefragt stellte er mir einen Teller mit Süßigkeiten nebenden Mokka und setzte sich einen Moment zu mir.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="VorformatierterText" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie mag es wohl heute in Tripolis aussehen?&amp;nbsp; Der Gibli peinigt immer noch dieEinwohner. Aber gibt es noch die Altstadt, das kleine Café, dessen Besitzer michimmer auf Deutsch begrüßte?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bildquelle -&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span class="rg_ctlv"&gt;&lt;span id="rg_hr"&gt;drechselconsulting.de&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-iau1uo-hN8A/TvsQQiK96RI/AAAAAAAAAD4/XFAdAx2iLpA/s1600/Tripolis1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://2.bp.blogspot.com/-iau1uo-hN8A/TvsQQiK96RI/AAAAAAAAAD4/XFAdAx2iLpA/s320/Tripolis1.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Tor zur Altstadt von Tripolis&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5459219449783302973-1790195234059900223?l=detlev-crusius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/feeds/1790195234059900223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2011/12/tripolis-2003.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/1790195234059900223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/1790195234059900223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2011/12/tripolis-2003.html' title='Tripolis 2003'/><author><name>DetlevCrusius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08706786096461631371</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-vHJvHwo1ENs/TvZB6zbAFEI/AAAAAAAAAAQ/yTeXwld2ops/s220/DC.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-iau1uo-hN8A/TvsQQiK96RI/AAAAAAAAAD4/XFAdAx2iLpA/s72-c/Tripolis1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5459219449783302973.post-3087949389380382769</id><published>2011-12-27T01:37:00.000-08:00</published><updated>2012-02-17T04:51:06.746-08:00</updated><title type='text'>Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Die Russen geben Entfernungen in Zeitzonen oder inEisenbahnstunden an. Beispielsweise von Moskau bis Perm fährt man 25 Stunden,oder 2 Zeitzonen, bis Wladiwostok ist man anderthalb Wochen unterwegs, das sind8 Zeitzonen. Von Perm nach Jekaterinburg sind es nur 8 Stunden und es ist diegleiche Zeitzone. Für russische Verhältnisse also ganz in der Nähe. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Meine Frau stammt aus Perm, eine Kusine ihrer weitverstreuten Familie lebt am Baikal, eine andere in Wladiwostok, ein geradeverstorbener Onkel lebte in Hamburg und eine Kusine wohnt am Schwarzen Meer.Das sind die Eckpunkte eines Vielecks, in dem noch viele Tanten, Onkel,Kusinen, Neffen und Nichten in Moskau, St. Petersburg, in Chita, Irkutzk undWladiwostok leben. Das Telefonbuch meiner Frau ist eine Sehenswürdigkeit. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Wenn sich Russen zu einem Familienfest treffen, dann sitzen sieoft eine Woche im Zug, für eine Feier, die gerade mal einen Tag dauert. Mantrifft sich oft, mindestens einmal jedes Jahr zum Gedenken der Verstorbenen,zum Besuch der Friedhöfe. Die Russen sind Familienmenschen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In 2007 &lt;span class="postbody"&gt;reiste ich mit meiner Frau von Perm nachJekaterinburg, nach russischen Vorstellungen ein Katzensprung.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Wir sitzen in derriesigen Wartehalle des Bahnhofs, warten auf den Zug nach Jekaterinburg. &lt;span class="postbody"&gt;Der Bahnhof ist so richtig schön sowjetisch nostalgisch. Erwurde in den dreißiger Jahren erbaut und ist wunderbar mit Kronleuchtern undbunten folkloristischen Malereien an den Stuckdecken ausgestattet, ähnlich denMetrostationen in Moskau. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;An einer Wand der Wartehalle hängen zwei überdimensionaleAnzeigetafeln, die jedem europäischen Großflughafen zur Ehre gereichten. Dierechte Tafel zeigt die Zeiten für die Bahnsteige rechts, die linke Anzeigetafeldie der linken. Das sollte man nicht zu wörtlich nehmen, denn es kommt oft vor,dass ein rechts angezeigter Zug links abfährt und umgekehrt. Der Russe weiß soetwas, ich habe Probleme damit. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Beeindruckend sind die angezeigten Endziele derAnzeigetafeln. Da liest man Namen wie Wladiwostok, Peking, Seoul, oder Astanain Kasachstan, oder Moskau und Warschau. Zu vielen der angezeigten Ziele istman nicht Tage, sondern Wochen unterwegs. Die angegebenen Zeiten entsprechender Zeitzone von Moskau. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;V&lt;span class="postbody"&gt;on Essen bis nach Berlin fahre ich so lange, wie voneinem Ende Moskaus bis zum anderen. Nicht mit der Metro, die schafft das inzwei Stunden. Aber mit dem Auto ist man Tage unterwegs. Na ja, das istübertrieben, aber man sollte sicherheitshalber eine längere Verschnaufpause aufdem Roten Platz einplanen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;23 Uhr, unser Zug ist eingelaufen. Der Zug hat nurSchlafwagenabteile, in Russland beinahe Standard. Auf kurzen Strecken, ein oderzwei Stunden, sitzt man, auf langen Strecken schläft man. Wenn man nichtschläft, isst man, oder man trinkt. Ich will jetzt nicht die bekannte Leieranfangen, alle Russen wären Alkoholiker. Das ist nicht so. Ich kenne genügendRussen, die keinen Tropfen trinken. Aber Eisenbahnfahrten in Russland sindextrem langweilig. Von Moskau bis Wladiwostok? Das geht nicht ohne Wodka. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Wir gehen zu unserem Waggon. Beim Einstieg werden unsereFahrkarten und Pässe kontrolliert. Der Terrorismus hat Russland nichtausgespart, die Kontrollen sind sehr gründlich. Wir steigen ein und werden zuunserem Abteil geleitet. Wirklich geleitet, die Mühe macht man sich bei derrussischen Eisenbahn. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Der ganze Zug hat das Flair der dreißiger Jahre und istblitzsauber. In unserem Zug sind die Sitze und Betten der Coupes mit grünemSamt bezogen, Mahagoniholz an den Wänden, unter dem Fenster haben wir einenkleinen Mahagonitisch, kunstvoll geschnörkelte Messinghaken an den Wänden. Einpaar antik gestaltete Leselampen runden das Bild ab. &lt;/span&gt;Auch &lt;span class="postbody"&gt;ein Vierer-Coupe ist so ausgestattet, das ist russischerStandard. Die Züge sind sehr komfortabel.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Aber, das muss gesagt werden, im Vergleich zum Flugzeug ist dierussische Eisenbahn verhältnismäßig teuer. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Wir richten uns ein, beziehen die Betten mit weißen Laken.Tee wird serviert. Tee kann man vierundzwanzig Stunden über bestellen, niemandvom Personal wird etwas dagegen haben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Von Perm bis Jekaterinburg sind es rund 600 km. Der Zugfährt sehr langsam und am nächsten Morgen gegen 8 Uhr erreichen wirJekaterinburg. Es ist eine Nachtfahrt, ich habe nicht viel von der Landschaftgesehen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Der Bahnhof von Jekaterinburg ist noch bombastischer alsder von Perm. Er stammt auch aus den dreißiger Jahren, ist aber in nochbesserem Zustand. Das gilt für ganz Jekaterinburg, für die Straßen und denöffentlichen Nahverkehr. Ein Grund dafür ist sicher, dass der frühere PräsidentJelzin aus Jekaterinburg stammt. Er hat gut für seine Heimatstadt gesorgt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren am gleichen Nachmittag z&lt;span class="postbody"&gt;urück nach Perm und ichbewundere die Landschaft. Viel ist nicht zu sehen, weite endlose Wälder, Birken– Birken – Birken, zur Abwechselung mal Tannen, einzelne kleine Dörfer. Aneinigen Dörfern hält der Zug, ich sehe Fördertürme der Bergwerke. Wirdurchqueren die Rohstoffreserven Russlands.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Der Zug hält ein paar Mal, Minenarbeiter steigen zu. Abund zu sehe ich Überbleibsel aus sowjetischen Zeiten, Hammer und Sichel ausBeton, ein großes Lenin-Standbild. So ganz sind die politischen Veränderungenin den Regionen weiter weg von Moskau noch nicht angekommen. Die Russen sindPragmatiker, sagen sich – warten wir mal ab, was noch so alles kommt. Man weißja nie, vielleicht brauchen wir den Lenin und sein Standbild&amp;nbsp; noch einmal. Oder Hammer und Sichel.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;Auf &lt;span class="postbody"&gt;längeren Reisen sollte man den Kontakt zu denrussischen Mitreisenden suchen. Das ist sehr einfach, Russen sind sehr kontaktfreudig.Vor der Sprache braucht man keine Angst zu haben, viele Russen sprechen etwasEnglisch und die Älteren sprechen häufig auch etwas Deutsch. Also zehn biszwanzig Wörter Russisch, die hat man schnell gelernt und Zeit genug hat manauch, vermischt mit Deutsch und Englisch gewürzt mit etwas Wodka – so kann manauch die endlose Fahrt von Moskau bis Wladiwostok überstehen. Oder man suchtsich einen Schachspieler, da kommt man auch ohne Sprachkenntnisse aus. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Ich war oft in Russland, das erste Mal 1987 in Moskau. Inall den Jahren habe ich es nie erlebt, dass ein Russe mir ablehnend gegenübergetreten wäre. Natürlich spricht man über den Krieg, beinahe jede Familie hatteim letzten Weltkrieg Opfer zu beklagen. Die überwiegende Mehrheit der Russenzeigt aber eine Toleranz, die uns Westeuropäern oft abgeht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Abends gegen 22 Uhr erreichen wir Perm.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-9sPgSMvYntQ/TvmTVY8F1lI/AAAAAAAAABQ/vt4g3cBeprc/s1600/P1000078.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-9sPgSMvYntQ/TvmTVY8F1lI/AAAAAAAAABQ/vt4g3cBeprc/s320/P1000078.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&amp;nbsp;In Jekaterinburg&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--ZX_9EV3fWA/TvmTuDcJe5I/AAAAAAAAABw/CxzCXndQMOU/s1600/P1000087.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="205" src="http://2.bp.blogspot.com/--ZX_9EV3fWA/TvmTuDcJe5I/AAAAAAAAABw/CxzCXndQMOU/s320/P1000087.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-l2_W2Pu09S8/TvmT5ubKi7I/AAAAAAAAAB8/1U42ePvgHvY/s1600/P1000085.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9gx5kG9kzZ4/TvmUrw-_AJI/AAAAAAAAACI/sDaj9fyAqxE/s1600/P1000088.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-9gx5kG9kzZ4/TvmUrw-_AJI/AAAAAAAAACI/sDaj9fyAqxE/s320/P1000088.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Wandbemalung im Bahnhof Perm&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-g5uYjIM6Qts/TvmVHtOc8JI/AAAAAAAAACg/FV3epIZcVhw/s1600/P1000085.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-g5uYjIM6Qts/TvmVHtOc8JI/AAAAAAAAACg/FV3epIZcVhw/s320/P1000085.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Vorplatz des Bahnhofs von Jekaterinburg&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QJi7pgIq7Xs/TvmVlXsO9lI/AAAAAAAAACs/pef-lvHrSVQ/s1600/P1000110.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="203" src="http://4.bp.blogspot.com/-QJi7pgIq7Xs/TvmVlXsO9lI/AAAAAAAAACs/pef-lvHrSVQ/s320/P1000110.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Ein vergessenes Monument aus sowjetischer Zeit. Die Umwälzungen in Moskau sind hier noch nicht ganz angekommen.&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-right: 114.55pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5459219449783302973-3087949389380382769?l=detlev-crusius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/feeds/3087949389380382769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2011/12/eine-reise-mit-der-transsibirischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/3087949389380382769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/3087949389380382769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2011/12/eine-reise-mit-der-transsibirischen.html' title='Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn'/><author><name>DetlevCrusius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08706786096461631371</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-vHJvHwo1ENs/TvZB6zbAFEI/AAAAAAAAAAQ/yTeXwld2ops/s220/DC.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-9sPgSMvYntQ/TvmTVY8F1lI/AAAAAAAAABQ/vt4g3cBeprc/s72-c/P1000078.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5459219449783302973.post-1949095161656105645</id><published>2011-12-26T08:28:00.000-08:00</published><updated>2012-02-17T04:50:22.468-08:00</updated><title type='text'>Die Kinder von Valencia</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div lang="de-DE" style="font-style: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm; orphans: 2; text-decoration: none; widows: 2;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;DasSchlimmste, was einem Land widerfahren kann, ist ein Bürgerkrieg.Die Front geht quer durch das Land, Väter schießen auf Söhne, derBruder auf den Bruder. Ein Bürgerkrieg endet nie. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;Derspanische Bürgerkrieg nahm seinen Anfang 1936 unter General Francomit einer Revolte der Truppen in Spanisch-Marokko. Die Kämpfebreiteten sich bald über das gesamte Mutterland aus und ganzeRegionen entschieden sich für die Falange oder Republikaner. DerOsten Spaniens mit den Städten Valencia, Tarragona und Barcelonahatte sich gegen Franco auf die Seite der Republikaner geschlagen.Valencia war Sitz der letzten demokratisch gewählten Regierung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;Deutschlandunterstützte Franco mit der Legion Condor, die überwiegendLuftwaffeneinheiten stellte. Die deutschen Soldaten trugen keineUniformen und ihre Existenz auf spanischem Boden wurde bis zum Endedes Krieges 1939 von deutscher Seite bestritten. Italienische Truppenkämpften ebenfalls auf Seiten der Falange. Die Sowjetunion kämpfteauf der Seite der Republikaner und unterstütze sie mit schwerenWaffen, Panzern, Geschützen und rund 2000 Soldaten. Dazu kamen dieinternationalen Brigaden auf der Seite der Republikaner. ErnestHemingway hat die Kämpfe in seinen autobiografisch gefärbtenRomanen eindrucksvoll beschrieben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;Alssich der Sieg Francos abzeichnete, evakuierten viele spanischeFamilien ihre Kinder aus Angst vor der Rache der Sieger. In denZeiten des gemeinsamen Kampfes hatten sich persönliche Bindungenzwischen Russen und Spaniern entwickelt, und von etwa 34.000Kindern kamen 3.500 in die Sowjetunion.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Dienach Frankreich, Schweden oder Dänemark evakuierten Kinder, kehrtenbald nach dem  Krieg wieder in ihre Heimat zurück. Viele gelangtenin die spanisch sprechenden Länder Mittel- und Südamerikas undfanden dort eine neue Heimat. Auch bei den Kindern in der UdSSR gingman von einer zeitlich begrenzten Trennung aus. Es sollte eine sehrlange Trennung werden und für viele wurde es eine Reise ohneWiederkehr.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Mitdem Ende des Bürgerkrieges nahmen die Faschisten grausame Rache unddas ist mit ein Grund, weshalb der Krieg in den Köpfen noch nicht zuEnde ist. Die genaue Zahl der Ermordeten ist umstritten. Schätzungenbesagen, dass etwa hunderttausend Menschen nach Kriegsende umgebrachtwurden. Teilweise waren es improvisierte Kriegsgerichte, die fürLegitimation sorgen sollten.  Zum großen Teil wurden die Menschenauf offener Straße erschossen. Oft reichte eine Anzeige des Nachbarnund viele Immobilien haben auf diese Weise den Besitzer gewechselt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;InSpanien hatte man die Kinder nicht vergessen. Aber mit Ende deszweiten Weltkrieges begann der Kalte Krieg und humanitäreVereinigungen hatten kaum Möglichkeiten, sich um die Kinder in derUdSSR zu kümmern. Aus damaliger Sicht hatte man Wichtigeres zu tunund Franco, unangefochtener Diktator Spaniens, hatte kein Interessean den Nachkommen seiner ehemaligen Gegner.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Antoniawurde 1934 in Valencia geboren und war gerade viereinhalb Jahre alt,als sie kurz vor Kriegsende mit ihrer Schwester Conchita Spanien perSchiff über Genua verließ und nach Leningrad gelangte. Antonialernte Russisch, ging in Leningrad zur Schule, trug das rotePionierhalstuch und wurde mit vierzehn Komsomol. Sie verliebte sich ineinen jungen Russen, heiratete und bekam drei Kinder. Ihr Lebenplätscherte so dahin, ein karges, russisches Leben. Erst zur ZeitBreschnjevs besserte sich die Versorgungslage in der Sowjetunion undauch Antonia und ihrer Familie ging es besser.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Antoniahatte ihre spanischen Wurzeln nie vergessen und 1992 übersiedeltesie mit ihrem Mann und zwei Töchtern nach Valencia, ihre alteHeimat. Ihr Sohn, inzwischen mit einer Russin verheiratet, ist inMoskau geblieben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;Diejahrelange Präsenz russischer Soldaten hat Spuren hinterlassen –man hat gute Erinnerungen an die Russen. In der Provinz Valencialeben heute etwa fünfunddreißigtausend Russen. Größtenteils sindsie legal eingewandert. Nicht wenige kamen in den Jahren nach demZusammenbruch der Sowjetunion als Touristen ins Land, haben Spanischgelernt und sind geblieben. Die Behörden tolerieren sie, und nachdrei bis vier Jahren erhalten sie problemlos eine Tarjeta Residencia.Die Stadtverwaltung bietet ihnen kostenlose Sprachkurse und Russischsprechende Rechtsanwälte unterstützen auch die Illegalen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Heutefindet ein Exodus in entgegengesetzter Richtung statt. DieKinderheime in Russland, Kasachstan und der Ukraine sind überfüllt, und viele spanische Ehepaare haben Kinder aus diesen Ländern adoptiert.Die spanischen Adoptiveltern legen großen Wert darauf, dass ihreKinder die Bindung an ihre Heimat nicht verlieren. Zumeist sind sieim Alter von drei bis sechs Jahren nach Spanien gelangt und oftsprechen sie nur wenig Russisch. In Valencia gibt es den Club Volga.Zu den orthodoxen Feiertagen wird nach den Bräuchen der alten Heimatgefeiert. Der Club bietet Sprachkurse für russische Kinder, siesollen ihre Muttersprache nicht vergessen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;Aufder Weihnachtsfeier Ende 2010 im Club Volga habe ich zum ersten MalKatja getroffen. Katja war Weihnachten vier Jahre alt, gerade in demAlter, in dem Antonia vor über siebzig Jahren nach Leningrad kam.Sie kommt aus einem Kinderheim in Kasachstan und lernt im Club VolgaRussisch, aber das macht ihr im Moment noch nicht so richtig Spaß. Jetzt besucht auch ihre Adoptivmutter einen russischenSprachkurs und vielleicht können sich Mutter und Tochter bald aufRussisch unterhalten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm; orphans: 2; text-decoration: none; widows: 2;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0cm; orphans: 2; text-decoration: none; widows: 2;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Antoniahat ihre Mutter nie wieder gesehen. Sie hat mich gebeten, ihre Geschichte zu erzählen. Es ist keinleichtes Thema.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Valencia, Weihnachten 2011&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bhzbfqscHEQ/TvsRaMkdTzI/AAAAAAAAAEQ/wJMEVl2jo1I/s1600/P1050741.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-bhzbfqscHEQ/TvsRaMkdTzI/AAAAAAAAAEQ/wJMEVl2jo1I/s320/P1050741.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Folklorefestival in Valencia auf der Plaza de la Virgen&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-AmHnmKU43vc/TvsRvusfXkI/AAAAAAAAAEc/xKP9mlN8Ioc/s1600/P1070459.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-AmHnmKU43vc/TvsRvusfXkI/AAAAAAAAAEc/xKP9mlN8Ioc/s320/P1070459.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Weihnachten 2010 im Club Volga&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Russische Kinder, die von spanischen Eltern adoptiert wurden&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-bRt2qkWEg4M/TzgLwJPeQWI/AAAAAAAAANw/z8GkDIXqG7Y/s1600/P1070474.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-bRt2qkWEg4M/TzgLwJPeQWI/AAAAAAAAANw/z8GkDIXqG7Y/s320/P1070474.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-a6mVJG66Xjo/Tv7p0jgWJ3I/AAAAAAAAAIA/vGpn00ko1uQ/s1600/bilder-1-2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-a6mVJG66Xjo/Tv7p0jgWJ3I/AAAAAAAAAIA/vGpn00ko1uQ/s320/bilder-1-2.jpg" width="217" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Antonia, kurz bevor sie in die Sowjetunion evakuiert wurde&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;pre class="western" lang="de-DE" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5459219449783302973-1949095161656105645?l=detlev-crusius.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/feeds/1949095161656105645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2011/12/die-kinder-von-valencia.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/1949095161656105645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5459219449783302973/posts/default/1949095161656105645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://detlev-crusius.blogspot.com/2011/12/die-kinder-von-valencia.html' title='Die Kinder von Valencia'/><author><name>DetlevCrusius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08706786096461631371</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-vHJvHwo1ENs/TvZB6zbAFEI/AAAAAAAAAAQ/yTeXwld2ops/s220/DC.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-bhzbfqscHEQ/TvsRaMkdTzI/AAAAAAAAAEQ/wJMEVl2jo1I/s72-c/P1050741.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
